Erdwärme-Erfahrungen
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Erfahrungen Erdwärme Heizung

Erdwärme Heizungen-ErfahrungenZum Heizen hat Erdwärme schon eine lange Tradition. Auf der Insel Lipari bei Sizilien wurde bereits 1500 von Christus ein Thermalbad gemauert und in der Toskana existierte schon 1904 die erste moderne Erdwärmeheizung.









Auch in Deutschland hat Erdwärme Zukunft. In Norddeutschland, Thüringen, am Oberrhein, im südlichen Baden-Württemberg und in Bayern gelten die Bedingungen dafür als besonders günstig.

Die Erdwärme ist jene Wärme, welche im oberen Teile der Erdkruste gespeichert wird.
Die Herkunft des Gesamtanteils unserer Erdwärme auch Geothermie oder Geothermik genannt, lässt sich nur schätzen. Wissenschaftler und Geologen gehen davon aus, dass die Erdwärme zu einem Teil zwischen 30-50 Prozent aus der Zeit der Erdentstehung und 50-70 Prozent durch radioaktiven Zerfall in der Erdkruste entstanden ist und noch weiterhin entsteht. Dieser Zerfall der natürlichen radioaktiven Isotope, wie Uran oder Thorium, setzt schon seit Millionen von Jahren gewaltige Energiemengen frei, die in Wärme umgewandelt und bis heute noch in der Erde gespeichert wird. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit des Gesteins, wurde und wird nur sehr wenig dieser Wärme in den Weltraum abgegeben, so dass in unserem Erdkern nach Schätzungen zu Folge eine Temperatur zwischen 4.500 und 6.500 Grad Celsius herrscht.
Trotzdem haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, das mindestens das zweieinhalb fache vom menschlichen Energiebedarf an den Weltraum abgegeben wird.

Der Energiegehalt unserer im Durchmesser 12.756 Kilometer großen Erde, soll demnach etwa 1011 Terawattjahre betragen. Je tiefer man in die Erde vordringt, umso wärmer wird es. In Mitteleuropa soll die Erdwärme pro Kilometer um 30 Grad Celsius zunehmen.
Die Wissenschaftler gehen ebenfalls davon aus, dass etwa 99 Prozent der Erde heißer als 1.000 Grad Celsius ist. Davon soll der noch verbleibende Rest, zu ebenfalls 99 Prozent wärmer sein als 100 Grad Celsius.
Der größte Teil dieser unglaublichen Energiemenge und damit zu drei Viertel, entsteht durch den Zerfall dieser langlebigen und radioaktiver Isotope.

Nutzung der Erdwärme basiert auf Erfahrungen

Da die Förderung und die wirtschaftliche Nutzung von Erdwärme bisher zu teuer erschien, wurde diese unerschöpfliche Energiequelle bei uns kaum oder nur sehr wenig genutzt.
Dank wissenschaftlicher Erkenntnisse und neu entwickelten Technologien, gehen wiederum Wissenschaftler und Experten davon aus, das Erdwärme schon bald die Energie der Zukunft sein wird. Der Aufwand wird sich auf jeden Fall lohnen und bezahlt machen so die Experten, da Erdwärme direkt und ständig verfügbar ist und nicht nur zum Heizen, sondern auch zur Kühlung und zur Stromerzeugung nutzbar gemacht werden kann. Zudem ist Erwärme auch von keinem Wetter abhängig und birgt im Gegensatz zur Atomenergie auch keinerlei Gefahren für die Umwelt.

Mit einem guten Beispiel geht der kleine Inselstaat voran, denn die Isländer wollen in spätestens 30 Jahren völlig unabhängig von anderer Energiegewinnung sein.
Natürlich können wir uns nicht ganz mit Island vergleichen, denn dort kann man schließlich noch auch auf 37 aktive Vulkane und zahlreichen Geysiren und heiße Quellen zurückgreifen.
Trotzdem greift man in einigen Teilen Deutschlands schon heute auf Erdwärme zurück. Zwar nutzt man diese Erdwärme vorerst nur zum Heizen, aber es laufen in einigen Bundesländern schon lange andere Pilotprojekte, um diese Erdwärme auch für weitere Zwecke zu nutzen.
Zum Beispiel ist in einer Kooperation mit deutschen Anlagenbauern auf der russischen Halbinsel Kamtschatka ein geothermisches Kraftwerk entstanden, welches heute schon zu den weltweit besten Kraftwerken gehört. Dieses Kraftwerk nutzt 240 Grad heißes Wasser und erzeugt eine Leistung von 50 Megawatt.

Erdwärmeheizung als innovative Anlage

Die Erdwärmeheizung funktioniert mit verschiedenen technischen Bauelementen, funktioniert aber im Prinzip wie ein Kühlschrank. Der Kühlschrank entzieht seinem Inneren die Kälte und gibt sie nach außen ab und die Wärmepumpe entzieht dem Erdinneren und dem Außenbereich die Wärme und gibt sie dem Haus zum Heizen oder zur Wassererwärmung ab.
Die Anlage für die Erdwärmeheizung verfügt über eine Wärmepumpe und einem Wärmetauscher und funktioniert wie eine Zentralheizung. Zum Beheizen eines Wohnhauses, werden meist Wärmepumpen mit einer Leistung von sechs bis acht Kilowatt verwendet. Erdkollektoren werden auf eine Fläche die etwa doppelt so groß sein muss als die zu beheizende Fläche, unterirdisch verlegt. Werden Erdsonden verlegt, bohrt man ca. 200 Meter tief, denn dort herrscht eine ungefähr konstante Temperatur von ca. 13 Grad Celsius. Diese Erdsonden und Kollektoren erwärmen das kalte Wasser, das aber immerhin wärmer ist als die Außentemperaturen. Die Wärmepumpe verdichtet diese Temperaturen, bis sie zum Heizen ausreicht. Da eine Wärmepumpe mit Elektroenergie gespeist werden muss, bieten die Versorger meistens einen verbilligten Tarif an.
Wenn der Wärmepumpe ca. 25 Prozent Energie zuführt, erreicht man eine Heizleistung von 100 Prozent.

Für die Erdwärmeheizung haben sich Erdwärmesonden als häufigster verwendeter Anlagentyp durchgesetzt, da diese relativ konstante Temperaturen liefern.
Wärmekollektoren sind von Witterungseinflüssen abhängig, so dass die Wärmepumpe im Winter weniger Energie erhält.

Mehr Vorteile wie Nachteile bei Erdwärmeheizungen

Ein Vorteil einer Erdwärmeheizung ist der geringe Platzverbrauch, denn man benötigt keinen Raum für Heizöl oder ähnlichem. Die Erdwärmeheizung funktioniert völlig gefahrlos, umweltfreundlich und vollautomatisch. Bei fachgerechter Installation sind die Betriebskosten relativ niedrig.

Erfahrungen Erdwärme HeizungenEin Nachteil sind unter anderem die relativ hohen Investitions- und Bohrkosten. Eine 100 Prozent effektive Heizleistung ist nur bei sehr gut gedämmten Gebäuden gegeben. Für die Aufbereitung von heißem Wasser, ist meist ein zusätzliches System nötig, da die Wärmepumpe bei zusätzlicher Leistung ihr Arbeitsziel nicht erreicht. Zudem braucht die Wärmepumpe Strom, da sie des Weiteren noch einen Kompressor antreibt, der aus dem Erdreich die Wärme zieht.

Die Erdwärmeheizung ist eine überlegenswerte alternative Energie, sie ist zwar aufwendigen zu installieren, liefert jedoch das ganze Jahr über zuverlässig Wärme.