Die Heizwerte der Holzpelletöfen und ihr Brennwert

Holzpelletöfen sind Öfen, die mit Holzpellets beheizt werden. Holzpellets wiederum sind sogenannte Holzabfälle, wozu auch die Sägespäne gehört, die während des Prozesses der Pelletierung zu kugelartigen und kleinen Pellets zusammengepresst werden. Sie weisen eine Länge von ca. 30 mm in ihrer Stäbchenlänge auf mit einem Gesamtdurchmesser von ca. 8mm. Die Oberfläche ist glänzend. Da Holzpellets in der Regel kostengünstiger sind als herkömmliche Brennstoffe, werden sie auch gerne von den Besitzern eines Kaminofens verwendet und das bereits seit den 90er Jahren.

Die Funktion eines Pelletofens

Demzufolge ist ein Pelletofen wie ein Kaminofen, der Holzpellets verbrennen kann. Als wahres technisches Wunderwerk präsentieren sich die modernen Pelletöfen, die nach der Eingabe der Wunschtemperatur in einem automatisierten System die benötigte Menge der Holzpellets aus der im Ofen integrierten Pelletkammer in den Brennraum befördern. Dies hat faszinierende Vorteile, indem der ständige Gang zur Holzkammer erspart bleibt und vor allen Dingen ist die selbstständige Auswahl der benötigten Pellets seitens des Ofens sehr effizient, denn der Pelletofen wählt ausschließlich so viel Brennstoff aus der Kammer aus, wie tatsächlich benötigt wird, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. So ist es vollkommen ausreichend, die integrierte Kammer rechtzeitig mit Holzpellets zu befüllen.

Unterschiedliche Pelletöfen

Insgesamt sind drei verschiedene Arten von Pelletöfen erhältlich. Die erste Variante ist der Pelletofen, der den Raum, in dem er aufgestellt wurde, direkt beheizt und an angrenzende Räume Wärme abgibt. Eine weitere Variante sind Pelletöfen mit Lüftungssystem, die weitere Räume mit der erwärmten Luft über ein entsprechendes Leitungssystem beheizen. Die dritte Variante ist der wasserführende Pelletofen, der an das Heizungssystem innerhalb des Hauses angeschlossen wird.

Das Brennmaterial eines Pelletofens

Holz ist in erster Linie ein nachwachsender Rohstoff, deshalb stellen auch die Holzpellets einen besonders großen und energiereichen Brennstoff für das Heizen dar. So bezeichnen die Begriffe Brennwert und Heizwert den Energiegehalt eines Pellets, der für das Heizen nutzbar gemacht werden kann. Das bedeutet, je höher der Heiz- und Brennwert eines Pellets ist, um so mehr Energie wird bei dem Verbrennungsvorgang der Pellets freigesetzt. Ein besonderes Augenmerk beim Heizen mit den Holzpellets sollte deshalb auf den Nutzungsgrad der dazugehörigen Pelletheizung und auf die Heizwerte der Holzpelletöfen gelegt werden. Der Heizwert bezeichnet im Allgemeinen die nutzbare Wärme, die während der Verbrennung entsteht, abzüglich der Kondensationswärme. Das bedeutet, dass der Heizwert grundsätzlich kleiner ist als der Brennwert. Beide Werte werden in Kilojoule pro Kilogramm angegeben.

Die Heizwerte der Holzpelletöfen und ihr Brennwert

So ist für die Heizwerte der Holzpelletöfen eine sehr wichtige Größe während des Heizvorgangs mit den Pellets der Brennwert. Denn dieser bezeichnet den Energiegehalt und der Kondensationswärme. Die Kondensationswärme wiederum bezeichnet die frei werdende Energie, die unter Wasserdampf entsteht, da ein Pelletkessel auch die Wärme des Kondensats nutzt. So kann ein Brennwert über 100 Prozent haben. Das bedeutet: Der Brennwert benennt die Heizwerte der Holzpelletöfen zuzüglich der Kondensationsenergie. Der Heizwert wiederum beschreibt den Energiegehalt, den die Pellets haben. Beim Heizwert spielt die Kondensationswärme, die frei gesetzt wird, keine Rolle, jedoch der Brennwert ist von Wichtigkeit. Das bedeutet, dass sich der Heizwert lediglich auf die Energie bezieht, die während des Verbrennens durch das Heizen mit den Pellets entsteht. So entspricht der Heizwert von zwei Kilogramm Pellets dem Heizwert von einem Kubikmeter Erdgas oder einem Liter Heizöl. Der Heizwert ist gleich der Brennwert abzüglich der Kondensationswärme. Die Heizwerte der Holzpelletöfen ist die kostengünstige kleinere Alternative zum Pelletkessel. Insgesamt betrachtet sind die Pelletöfen komfortabel. Die Beliebtheit der Pelletöfen liegt in der angenehmen Optik und Atmosphäre, die sie einem Raum verleihen, aber zum anderen auch daran, dass sie das Brennmaterial CO2-neutral verbrennen. Schlussendlich sind auch die Investitionskosten eines Pelletofens absolut überschaubar, zumal die Anschaffungskosten innerhalb weniger Jahre durch die hohen Heizwerte der Holzpelletöfen wieder relativiert wird.

Die Heizwerte der Holzpelletöfen punkten vor allem deshalb, weil sie CO2-neutral verbrennen. Das bedeutet, dass sie zur wesentlichen Reduzierung des Treibhauseffektes beitragen. Abgesehen davon sind Holzpellets ein Abfallprodukt, die in der holzverarbeitenden Industrie entstehen. Aber auch Späne und Waldresthölzer werden zu Pellets verarbeitet. Sie werden ohne die Hinzufügung von Bindemitteln gepresst und bestehen aus 100 % naturbelassenem Holz und sind zudem sehr umweltfreundlich. Viele Vorteile sprechen für die Heizwerte der Holzpelletöfen. Denn durch die Restfeuchtigkeit, die in den Holzpallets vorhanden sind, sind die Heizwerte der Holzpelletöfen besonders hoch bei minimalsten Emissionen. Das bedeutet, dass nach der Verbrennung relativ wenig Asche zurück bleibt. Um dies zu erreichen, ist es allerdings eine Voraussetzung, dass ausschließlich hochwertige Pellets verbrannt werden.

Ein Kilogramm Holzpellets verfügt über einen Heizwert von ca. 5 kWh. Das bedeutet, dass ein Pelletofen eine echte Alternative zu Solaranlagen darstellt, da sie durch alternative Energieträger heizen. Allgemein weisen die Heizwerte der Holzpelletöfen einen Wert von 3-12 kW auf. Insgesamt ist der Pelletofen hinsichtlich seiner Maximalleistung stark eingeschränkt, denn gängige Pelletöfen weisen höchst selten einen höheren Wert als 15 kW auf. Die Heizwerte der Holzpelletöfen lassen sich noch effizienter nutzen, wenn es sich um die sogenannten wassergeführten Pelletöfen handelt, da diese an das Wassersystem eines Haushalts angeschlossen werden können und somit auch das Wasser eines Haushalts mit erwärmen.

Die Heizwerte der Holzpelletöfen sind somit effizient, sauber und verursachen weniger Feinstaub als bisherige Alternativen. Die Heizwerte der Holzpelletöfen sind somit grundsätzlich höher bei entsprechend niedrigem Feinstaubgehalt im entstehenden Rauchgas. Die Holzpellets sind darüber hinaus genormt und unterliege streng beaufsichtigten Anforderungen. Diese beinhalten, dass eine gewisse Restfeuchtigkeit in den Pallets vorhanden sein muss sowie ein Feinanteil und Abrieb. Die Dichtigkeit der Pellets, die besonders hoch ist, sorgt dafür, dass die Heizwerte der Holzpelletöfen bei der Verbrennung unter dem höchsten Wirkungsgrad abläuft und die Schadstoffmenge sowie der Feinstaub innerhalb des Rauchgases auf ein Minimum reduziert wird.

So bilden die Heizwerte der Holzpelletöfen die modernste Form, in der das Material Holz als Energieträger dient. Auch wird während der Verbrennung der Pellets nur grundsätzlich genau so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie das Holz während des Wachstums seiner Atmosphäre entzogen hat. So sind Pelletöfen hervorragende Wärmespender und Kaminöfen, die speziell für die Verbrennung der heimisch hergestellten Pellets gebaut werden. Des weiteren unterscheiden sich die Heizwerte der Holzpelletöfen grundsätzlich von denen anderer Öfen und durch ihren Brennstoff. Denn bei der Herstellung, Lagerung oder Befüllung der Pellets entsteht weder Schmutz wie zum Beispiel bei der Kohle oder Holzscheiten.

Der Heizwert der Pellets im Vergleich zu Gas und Öl

Die Heizwerte der Holzpelletöfen entstehen durch die Verbrennung von Pellets innerhalb des Pelletofens. Sie wird in die abgegebene Wärmemenge berechnet, wobei die Verdampfungswärme des Kondensationswassers nicht mit berücksichtigt wird. Somit weisen sie einen extrem hohen Heizwert auf.

Die Heizwerte der Holzpelletöfen weisen einen Wert von 4,9 kWh pro Kilogramm auf. Dies entspricht dem Heizwert von ca. einem halben Liter Heizöl. Andersherum lässt sich festhalten, dass der Heizwert von einem Liter Öl oder einem Kubikmeter Gas genau den gleichen Wert hat wie zwei Kilogram Pellets. 650 kg Pellets benötigen 1 Kubikmeter Platz. Ein wichtiges Augenmerk liegt allerdings darauf, dass beachtet werden muss, dass die Heizwert der Pellets auch von der Restfeuchtigkeit abhängig ist. Optimal liegt die Feuchtigkeit bei ca. 8 % der Pellets. Deshalb sollte beim Einkauf von Heizpellets darauf geachtet werden, dass diese entsprechend der DINplus-Norm sind, denn die DINplus-Norm setzt eine Feuchtigkeit von unter 10 % voraus. Damit ist jeder Pellets-Käufer auf der sicheren Seite.

Sowie Holz in einem herkömmlichen Ofen oder Kamin verbrannt wird, fällt üblicherweise Asche an, die anschließend entsorgt werden muss, was allerdings im Hausmüll erledigt werden kann. Die Norm setzt neben der Mindestfeuchtigkeit der Pellets voraus, dass die Holzpellets lediglich einen Aschegehalt von weniger als 1,5 Prozent haben. Verhältnismässig hoch liegt bei den Holzpellets die Schüttdichte, und zwar bei ca. 650 kg pro Kubikmeter. Genau aus diesem Grund haben Holzpellets auch einen sehr geringen Bedarf an Lagerplatzkapazität.

Ein nicht zu verachtendes Plus der Holzpellets ist ihr überaus große Homogenität. Dies begründet die vollautomatische Wärmebereitstellung der Pellets und das bei sehr geringen Emissionen. Darüber hinaus sind die Pellets riesel- und schüttfähig, sodass sie problemlos mit einem Tankwagen angeliefert werden können. Während der Belieferung können sie in einen Lagerraum oder -tank innerhalb des Hauses eingeblasen werden, aus dem sie je nach Bedarf vollautomatisch in die Feuerungsanlage transportiert werden können. So wird das Heizen mit einem Pelletofen so bequem wie mit einer Ölzentralheizung.

Neben dem hohen Heizwert der Holzpelletöfen ist einer der größten Vorteile der genannten Öfen, dass diese durch einen Brennstoff, der CO2-neutral verbrannt wird, betrieben werden. Somit bieten die Holzpelletöfen die umweltfreundlichste Heizmöglichkeit.