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Geothermiekraftwerke Weltweit

Erdwärme Geothermie AktienDie überall vorhandene Erdwärme zur Energiegewinnung zu nutzen, ist eine Idee, die in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden hat und auch bei Stromversorgungsunternehmen auf immer größeres Interesse stößt. Dabei geht die Idee der Nutzung der Erdwärme bis in die Antike zurück. Das Wasser heißer Quellen wurde für die berühmten antiken Bäder genutzt, welche die Römer in großer Zahl in ihrem Herrschaftsgebiet errichteten. Auch die Ottomanen und das Alte China nutzten bereits heiße Quellen und damit die Erdwärme für Bäder.

Die Anzahl der Geothermiekraftwerke Weltweit steigt kontinuierlich. Die Erdwärme ist eine regenerative, "saubere" Energie. Wie effizient Erdwärme genutzt werden kann, zeigt das inzwischen als Vorreiter geltende Island. Das Land bestreitet mehr als 50 Prozent seiner gesamten Energieversorgung durch Erdwärme. Die zahlenmäßig höchsten Energieumsätze der Geothermiekraftwerke Weltweit werden in den USA, auf den Phillipinen und Indonesien erzielt. Italien, das in Larderello 1913 das erste aller Geothermiekraftwerke Weltweit zur Stromgewinnung einsetzte, belegt in der Rangliste der Energieumsätze mittels Erdwärme nur einen Mittelplatz.

Geothermiekraftwerke nutzen die natürlich vorhandene Erdwärme. In einem Kilometer Tiefe beträgt die normale Erdwäre zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Bei geothermischen Anomalien werden in eingeschlossenen Wasser- oder Dampf-Lagerstätten mehrere Hundert Grad Celsius erreicht. Solche Anomalien bestehen vor allem in Vulkangebieten. Lagerstätten mit hohen Temperaturen werden als Hochenthalpielagerstätten, solche mit niedrigeren Temperaturen als Niederenthalpielagerstätten bezeichnet. Diese Bereiche mit hohen Temperaturen befinden sich in Gebieten mit vulkanischer Tätigkeit zumeist relativ nah an der Erdoberfläche und sind deshalb mit vergleichsweise geringem Bohraufwand zu erreichen. So nutzen die Geothermiekraftwerke Weltweit in der weit überwiegenden Zahl hochenthalpe Lagerstätten. Dass jedoch auch niederenthalpe Lagerstätten für die Betreiberfirmen wirtschaftlich interessant sein können, beweisen die Geothermiekraftwerke Schwedens. 2003 wurde in Deutschland das erste Erdwärmekraftwerk in Neustadt-Glewe in Betrieb genommen.

Die modernen Förderanlagen nutzen die Wasser-/Dampfvorkommen häufig in einer Tiefe bis zu 2000 Metern. Aber auch Bohrungen bis zu 4500 Metern werden genutzt. Je nach Lagerstätte dominiert dabei der Wasser- oder Dampfanteil in der Lagerstätte. In den modernen Förderanlagen wird das heiße Wasser-Dampfgemisch an die Oberfläche gefördert, zur Energiegewinnung eingesetzt und dann im abgekühlten Zustand wieder in das Bohrloch zurückgepumpt. Dies entlastet vor allem die Umwelt von den Schwefeldämpfen, mit denen die Lagerstätte oft versetzt ist.